Samstag, 5. Juli 2008

Tief in der Pampa

So, wir sind wieder zurueck in der Zivilisation. Drei Tage waren wir in der Pampa unterwegs und haben dabei viele Tiere beobachten koennen. Mit einem Holzkahn sind wir auf dem Rio Rojo, einem Auslaeufer des Amazonas herumgeschippert, haben im Sumpf erfolgreich nach Anakondas gesucht und mit rohem Fleisch Piranhas gefischt.
In einer 19-stuendigen strapazioesen Busfahrt gings danach wieder zurueck nach La Paz, wo wir aber nur eine Nacht blieben. Seit heute sind wir in Oruro, drei Stunden weiter suedlich.

Montag, 30. Juni 2008

Unterwegs auf der gefaehrlichsten Strasse der Welt...

Zwei Tage haben wir in La Paz, der heimlichen Hauptstadt Boliviens verbracht und auf 3600 Metern die versmogte Hoehenluft "genossen". Verkehrsmaessig geht es hier naemlich aehnlich chaotisch zu wie in Indien, nur dass es hier mehr Autos gibt, die dem Gestank nach alle mit Heizoel fahren :-)






Deshalb beschlossen wir, Richtung Regenwald zu "fluechten" und waehlten fuer das erste Stueck nach Coroico eine aufregendere Alternative zum Busfahren.
Mit einem Downhill-Mountainbike bewaeltigten wir die 64 Kilometer lange beruechtigte Todesstrasse, entlang an bis zu 600 Meter tiefen Abgruenden und etlichen Weg-Kreuzen. Interessanter wurde die Sache durch Nebel und den Regen, der die Schotterpiste zusaetzlich noch schlammig und rutschig machte. Doch nach 6 Stunden und ca. 3500 ueberwundenen Hoehenmetern kamen wir gesund, allerdings total verdreckt unten im Tal an. Was fuer ein Kick - hat richtig Spass gemacht!












Von Coroico ging es dann am naechsten Tag aehnlich spektakulaer mit einem Minibus weiter. Auch wenn diese Strecke nicht mehr offiziell als Todesstrasse ausgewiesen ist, so ist sie nicht weniger gefaehrlich. Wir beide sassen vorne neben dem (extrem nach Schweiss stinkenden) Fahrer - David sogar zwischen Handbremse und Gangschaltung - und konnten so die spannenden Verkehrssituationen auf dem schmalen Weg genau mitverfolgen. Nach weitern 11 Stunden Busfahrt durch die Nacht sind wir nun in Rurrenabaque angekommen und werden morgen zu einer 3-taegigen Regenwald-Tour starten...

Sonntag, 22. Juni 2008

Von Machu Picchu bis an den Titicacasee

In Cusco war die "Hoelle" los, denn wir kamen gerade richtig zu einer faschingsaehnlichen Festwoche. Ueberall auf den Strassen und rund um den Plaza de Armas wurde in farbenprachtigen Trachten getanzt und gefeiert. Besonders lange konnten wir dieses Spektakel jedoch nicht geniessen, denn wir hatten ja noch den "Pflichtbesuch" in Peru schlechthin vor uns: Machu Picchu!







Dieses Weltwunder lassen sich die Peruaner aber auch gut bezahlen. Mit der Perurail ging es zwischen hohen Bergen hindurch bis nach Aguas Calientes. Von dort starteten wir am naechsten Morgen schon gegen 5.30 Uhr mit dem Aufstieg zur einstigen Inkahauptstadt. Der Ausblick auf die Ruinen war gigantisch waehrend langsam die Sonne hinter den Bergen aufging. Und auch auf den markanten Gipfel des Wayna Picchu im Hintergrund sind wir noch hochgekraxelt. Dann liessen wir Cusco und das "Heilige Tal der Inka" hinter uns und fuhren nach Puno am Titicacasee, dem groessten See Suedamerikas. Von dort schipperten wir auf die Islas Flotantes, schwimmende Inseln, die komplett aus Schilfgras bestehen und von dem Stamm der Uros bewohnt werden.




Seit ein paar Stunden sind wir in Bolivien, genauer gesagt in Copacabana :-)

Montag, 16. Juni 2008

Grenzerfahrungen am Vulkan





Die Besteigung des El Misti war leichter gesagt als getan. In einem 5-stuendigen Marsch ging es voll bepackt mit Rucksack, Zelt und Kochgeschirr ins Basislager auf 4700 Meter. Bereits dort hatte uns die Hoehenkrankheit mit Uebelkeit und starken Kopfschmerzen voll im Griff und auch der von unserem Fuehrer gekoechelte Koka-Tee half leider nichts. Nach einer sehr kalten und kurzen Nacht im Zelt brachen wir dann gegen 2.30 Uhr schon wieder auf Richtung Gipfel bzw. Krater. Auf Grund der duennen Luft ging es sehr muehsam Schritt fuer Schritt nach oben. Da wir wirklich sehr zu kaempfen hatten, sahen wir die erreichte 5000-Meter-Marke als unser Ziel an, was fuer uns Anti-Sportler auch schon ganz OK war ;-)




Heute Abend lassen wir Arequipa hinter uns und fahren mit dem Nachtbus nach Cusco.

Dienstag, 10. Juni 2008

Im Land der Inka

Nachdem wir in Peru gelandet waren und mit dem Taxi durch das naechtliche Lima fuhren waren wir wieder einmal in einer komplett anderen Welt.
Suedamerika.
Schon am ersten Tag wurde uns bewusst, dass wir hier etwas vorsichtiger sein muessen, denn Stefan wurde mit dem beruehmten Motorradtrick die Kamera gestohlen. Einer schlich sich unbemerkt von hinten an, riss die Kamera samt Trageriemen aus der Hand, sprang auf das Motorrad seines Komplizen und weg waren sie. Doch wir hatten Glueck im Unglueck, denn die kurz zuvor gebrannte DVD mit unseren Bildern war noch fast warm ;-)








Nachdem wir in Lima noch eine neue Kamera gekauft hatten fuhren wir weiter suedlich nach Pisco, einer Stadt, die erst im August letzten Jahres von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Die Auswirkungen sind noch immer ueberall zu sehen, denn nahezu jedes Haus und alle vier Kirchen wurden zerstoert. Von dort machten wir einen Ausflug auf die Islas Ballestas, das sog. Galapagos des kleinen Mannes und konnten u.a. Pinguine, Delphine, Pelikane und Seeloewen sehen. Auf der Bootsfahrt kamen wir auch an dem Kerzenleuchter von Paracas vorbei, einer mysterioesen, 120 m grossen Zeichnung, die vor langer Zeit in einen Berg gegraben wurde.








Danach waren wir in Nasca, einer Stadt die hauptsaechlich wegen ihren geheimnissvollen Linien und Figuren im Wuestensand bekannt wurde. Bei den auf einer Flaeche von 350 qkm angeordneten Tier- und Pflanzendarstellungen soll es sich anscheinend um einen astronomischen Kalender handeln.

Im Moment sind wir gerade in Arequipa, halten Ausschau nach Kondoren und planen eine Expedition auf den 5822 Meter hohen Vulkan El Misti :-)

Dienstag, 3. Juni 2008

Einsatz in Manhattan

Hier kommt unser letzter Eintrag aus den USA, genauer gesagt aus New York. Insgesamt drei Tage haben wir uns diese riesige und verrueckte Stadt angeschaut und natuerlich die bekannten Sehenswuerdigkeiten "abgehakt" :-)
Angefangen bei der
Freiheitsstatue, ueber den Ground Zero, den in allen Farben leuchtenden Times Square, die Harbour Bridge, den Union Square bis hin zum Empire State Building, von wo aus wir die tolle Aussicht genossen. Hier ein paar Bilder:












Jetzt haben wir aber genug von Fastfood, morgen frueh fliegen wir nach Lima, Peru. Wir sind gespannt was uns da so alles erwartet....

Freitag, 30. Mai 2008

Von den Grand Canyons ins Spielerparadies

... ja wir leben noch ;-)


Nach zwei Tagen in der Wuestenlandschaft des Death Valley sind wir gleich weiter zum naechsten Nationalpark, den Grand Canyons. Dort haben wir die Schluchten nahezu umrundet (soweit es moeglich war) und waren von den gewaltigen Dimensionen echt beeindruckt.









Teilweise auf der legendaeren Route 66 ging es dann nach Las Vegas, die Hauptstadt der Spieler. Dort hauten wir einige Dollar auf den Kopf, der grosse Gewinn zur Verlaengerung unserer Reise blieb jedoch leider aus :-)





Jetzt sind wir wieder zurueck in L.A., morgen frueh geht dann unser Flieger nach New York...

Donnerstag, 22. Mai 2008

On the road again...

San Francisco - was fuer eine Stadt!!
Vier Tage haben wir dort verbracht und waren echt begeistert. Bei herrlichstem Sommerwetter (und das im Fruehling) haben wir so einiges unternommen und angeschaut: den Hafen mit seinen vielen unterschiedlichen Piers (wo man vom Einkaufen bis zum Seeloewen-Beobachten so ziemlich alles machen kann), die beruehmte, ehemalige Gefaengnisinsel Alcatraz und natuerlich die knapp 2 Meilen lange Golden Gate Bridge, die wir mit dem Fahrrad ueberquerten. Ausserdem sind wir mit dem Cable-Car die steilen Strassen hoch- und runter gefahren und haben selbstverstaendlich auch das vielfaeltige Nachtleben erkundet :-)

In der Nachbarstadt Oakland haben wir uns dann ein guenstiges Auto gemietet, ein Zelt gekauft und sind weiter in den Yosemite Nationalpark, wo wir die letzten zwei Tage rum gecruist sind. Beeindruckend war die enorme landschaftliche Vielfalt; wunderschoene Seen und Fluesse, spektakulaere Wasserfaelle, skurile Felsformationen und Waelder mit den gigantischen Mammutbaeumen.







Doch das war noch lange nicht alles, denn Kalifornien hat noch viel, viel mehr zu bieten. Heute geht es in das Tal des Todes, Death Valley!! Wir hoffen das war nicht der letzte Eintrag... ;-)

Dienstag, 13. Mai 2008

Im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten

So, hier kommt endlich der erste Eintrag aus den USA.

Vier Tage verbrachten wir in Los Angeles, haben uns Hollywood und den Walk of Fame angeschaut und natuerlich Beverly Hills, das Wohnviertel der Reichen und Schoenen :-)




Ausserdem waren wir an den beruehmten Straenden in und um LA, am Venice-, Santa-Monica- und am Malibu-Beach. Dann haben wir die riesige Stadt hinter uns gelassen und sind mit dem Bus ueber Santa Barbara bis nach San Luis Obispo gefahren. Von dort wollten wir weiter trampen, mussten allerdings ziemlich lange warten bis uns ein recht cooler Typ in seinem schnittigen Audi mitnahm. So ging es auf dem Highway No. 1 entlang der wunderschoenen Kueste bis nach Monterey. Waehrend der ca. 120 Kilometer langen Fahrt machten wir Pause in einem noblen Lokal mit herrlichem Ausblick auf den Pazifik und unser Fahrer lud uns sogar noch zum Essen ein.
Nach inzwischen 3 Monaten Urlaub haben wir am naechsten Tag mal wieder "schwer gearbeitet": da unser Hostel den Aufenthaltsraum renovieren wollte, bekamen wir fuer nur 1.5 Stunden Mithelfen eine freie Uebernachtung.

Jetzt sind wir gerade in der Alt-Hippie-Hochburg Santa Cruz, wo uns ein Verrueckter nach dem Anderen ueber den Weg laeuft. Heute Nachmittag machen wir uns auf nach San Francicso, mal schauen was uns da so alles erwartet...

Samstag, 3. Mai 2008

Suedseefeeling pur

Diese Bilder sprechen vermutlich fuer sich...
















Etwa 1 Woche verbrachten wir im westlichen und suedlichen Teil der Hauptinsel Viti Levu. Anschliessend gings per Katamaran noch einige Tage auf zwei kleinere Inseln. Auf Mana hat es uns zunaechst nicht so gut gefallen, denn unsere Unterkunft war nicht sehr schoen und am Strand wurde viel Seetang angespuelt. Bei einer etwa 3 stuendigen Inselumrundung fanden wir jedoch auch hier noch wunderschoene Plaetzchen.

2 Tage verbrachten wir auf Beachcomber, einer winzigen Insel, die sich sehr gut zum Feiern eignet. Bei lauen Temperaturen konnte man barfuss im Sand ein kuehles Fiji Bitter an der Bar geniessen waehrend eine fijianische Liveband fuer Stimmung sorgte.















Heute muessen wir uns allerdings wieder von der Suedsee verabschieden, denn in wenigen Stunden geht es mit Air Pacific nach Los Angeles.